Allgemeine Vorschriften

Allgemeine Teilnahmebedingungen

Liebe Karnevalsfreunde,
Wir alle wollen einen sch├Ânen und farbenfrohen Karnevalszug! Mit diesen Teilnahmebedingungen wollen wir dieses Ziel gemeinsam erreichen damit wir alle einige friedliche, n├Ąrrische Stunden zusammen verbringen.

1. Datenschutz

Mit der Unterschrift stimmt der Gruppenverantwortliche und dessen Stellvertreter zu, dass die Angaben aus dem Anmeldeformular zur Bearbeitung der Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Bei Best├Ątigung der Teilnahme durch den Veranstalter werden diese Daten zum Zwecke der weiteren Planung des Ablaufs der Kavalkade Remich weiterverwendet. Bei Ablehnung der Anmeldung werden die erhobenen Daten nach der Veranstaltung gel├Âscht.

2. Startgeld

Jede teilnehmende Gruppe, die die Teilnahmebedingungen erf├╝llt, erh├Ąlt als Startgeld 150 ÔéČ (per ├ťberweisung nach der Veranstaltung) und 150 ÔéČ in Form von Eintrittskarten.
Anfang des Jahres senden wir Ihnen (an die Adresse des Gruppen-Verantwortlichen) Ihre Eintrittskarten per Post zu damit sichergestellt ist dass Ihnen gen├╝gend Zeit zur Verf├╝gung steht um die Eintrittskarten zu verkaufen.

3. Zeitplan / Aufstellungsort / Zugweg
  Start 00:00 Uhr Route de Luxembourg (Kreisverkehr)
  Zugweg Rue de la Gare, Rue Enz, Place du March├ę, Esplanade
  Ankunft ca. 01:30 Uhr ├Âffentlicher Parkplatz (beim Pavillon Desom)

Bis sp├Ątestens 14:00 Uhr m├╝ssen alle Gruppen auf ihrem angewiesenen Aufstellplatz stehen, und bis sp├Ątestens 14:30 Uhr abmarschbereit sein. Die Nummern sind im Aufstellungsbereich auf den Stra├čen markiert. Der vorgeschriebene Zugweg ist unbedingt einzuhalten. Beim An- und Abmarsch bzw. An- und Abfahrt vom Aufstellplatz / Aufl├Âsungsort ist die Stra├čenverkehrsordnung (Code de la route) einzuhalten.

Die Zug-Nummer (Die Zuteilung der Zug-Nummer erfolgt an der Informationsveranstaltung) bitte deutlich sichtbar schon bei der Anfahrt am Fahrzeug anbringen.Bei Fu├čgruppen oder Musikvereinen muss die Zug-Nummer an der Spitze getragen werden.

Jeder muss den Anschluss an die vorhergehende bzw. fahrende Gruppe halten

Behinderungen des ├Âffentlichen Verkehrs sind zu vermeiden. Die Verantwortung f├╝r die Einhaltung liegt bei dem jeweiligen Gruppenverantwortlichen.
Nach Beendigung des Zuges ist dieser komplett aufzul├Âsen. Das Fortsetzen des Feierns in Seitenstra├čen, auf Parkpl├Ątzen, privaten Grundst├╝cken usw. ist nicht gestattet.

4. Fu├čgruppen

Eine Fu├čgruppe muss sich mindestens aus 10 Personen, eine Musikgruppe mindestens aus 20 Personen zusammensetzen.

5. Sicherheit und Sicherung der Zugwagen
  • Die am Karnevalszug teilnehmenden Fahrzeuge m├╝ssen sich in einem verkehrssicheren Zustand (Bremsanlage, Lenkung, Licht, Verbindung Zugmaschine und Anh├Ąnger, Bereifung) befinden.
  • Der Fahrzeugf├╝hrer muss das 18. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz einer entsprechenden g├╝ltigen Fahrerlaubnis f├╝r den Zugwagen sein.
  • Die Karnevalswagen d├╝rfen eine H├Âhe von 3,70 Meter nicht ├╝berschreiten, d├╝rfen nicht l├Ąnger als 10,00 Meter und breiter als 3,00 Meter sein, um den z├╝gigen Ablauf der Veranstaltung zu gew├Ąhrleisten.
  • Aus Sicherheitsgr├╝nden m├╝ssen die Radk├Ąsten der Zugwagen verdeckt sein. Vorrichtungen und Dekorationsteile m├╝ssen so befestigt sein, dass diese keine Gefahr f├╝r Teilnehmer oder Besucher darstellen k├Ânnen.
  • Es ist verboten den Zugwagen am Ende der Zugstrecke bzw. im Innern der Ortschaft abzustellen. Die Gruppen gehen bzw. fahren bis zum ├Âffentlichen Parkplatz (beim Pavillon Desom) und der Umzugswagen muss bis 18:00 Uhr dort abgestellt bleiben. Selbst beim Abstellen des Zugwagens muss sich ein Verantwortlicher der Gruppe beim Wagen aufhalten bzw. anwesend sein.
  • W├Ąhrend des gesamten Zuges ist Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
  • Die Personenbef├Ârderung auf Zugwagen w├Ąhrend der An- und Abfahrt au├čerhalb des Veranstaltungsraumes ist strengstens untersagt.
  • Jeder Fahrzeugf├╝hrer und Halter der am Zug teilnehmenden Fahrzeuge hat daf├╝r Sorge zu tragen, dass seine am Karnevalsumzug teilnehmenden Fahrzeuge ausreichend versichert sind.
  • Werbung an teilnehmende Zugwagen ist erlaubt, bringt aber mit sich, dass kein Startgeld bezahlt werden kann.
  • Der Teilnehmer verpflichtet sich, f├╝r jeden Zugwagen mindestens zwei Ordner zu benennen, die den Wagen w├Ąhrend der gesamten Strecke zu Fu├č begleiten. Die Zugordner m├╝ssen vollj├Ąhrig sein und haben Warnwesten zu tragen. Die grunds├Ątzliche Aufgabe der Ordner besteht darin, die Achsen der Fahrzeuge und Anh├Ąnger zu sichern, und daf├╝r Sorge zu tragen, dass niemand zu nah an die Wagen und die Bereifung herankommt.

Fahrzeuge, die gegen diese Richtlinien versto├čen, k├Ânnen nicht am Zug teilnehmen.

6. Musik und Musikanlagen

Vor allem in den letzten Jahren mussten wir feststellen, dass entgegen der Aufforderung die Lautst├Ąrke der Musik in den Grenzen des Zumutbaren zu halten, einige Teilnehmer diese Grenze so weit ├╝berschritten, dass die dadurch entstandenen L├Ąrmbel├Ąstigungen f├╝r andere Teilnehmer, Besucher und Anwohner nicht mehr hinnehmbar sind.

Die Beschallung ist auf allen Wagen oder in den Gruppen so zu regeln, dass vorangehende oder nachfolgende Gruppen, insbesondere Musikvereine, nicht durch diese ├╝bert├Ânt werden. Deswegen wurde ein einheitlicher Ger├Ąuschpegel festgelegt (max. 90 dB(A)). Es ist grunds├Ątzlich R├╝cksicht auf die Anwohner und Zuschauer zu nehmen.

Die Einhaltung dieser Lautst├Ąrke wird w├Ąhrend des Zuges kontrolliert und gemessen. Sofern ├ťberschreitungen festgestellt werden, wird die Gruppe aufgefordert, die Musik komplett abzuschalten und mit dem Wagen den Zug ggf. zu verlassen.

Jegliche Verwendung von Heulsirenen und Starktonh├Ârnern sowie das Abspielen von Techno-Musik sind untersagt (Musik muss karnevalsorientiert sein).

7. Alkohol- und Getr├Ąnkeausschank

F├╝r Fahrer und Zugordner gilt ein absolutes ALKOHOLVERBOT vor und w├Ąhrend des Zuges. An dieser Stelle sei darauf verwiesen, dass der Ausschank von Alkohol an unter 16-J├Ąhrige in Luxemburg gesetzlich verboten ist. Es ist allgemein untersagt Getr├Ąnke (Wein, Bier, Sekt o.├Ą.) in Glasflaschen an die Besucher zu verteilen, der Ausschank aus den Glasflaschen ist hingegen erlaubt. Aus Sicherheitsgr├╝nden sollte der Ausschank an die Besucher nur in Plastikbecher erfolgen.

Zudem ist es untersagt stark alkoholische Getr├Ąnke (wie z.B. Schnaps, Lik├Âr o.├Ą.) an Zuschauer auszuschenken. Zuwiderhandlungen f├╝hren automatisch zum Ausschluss der Kavalkade.

8. Abfallentsorgung

Abfall, Verpackungen sowie Glasflaschen sind am Zugende in die daf├╝r vorgesehenen, von der Gemeinde zur Verf├╝gung gestellten, Container zu entsorgen. Die Entsorgung von Abfall w├Ąhrend des Umzuges ist strengstens untersagt.

9. Sanktionen

Der Veranstalter beh├Ąlt sich das Recht vor, jeden Versto├č gegen die geltenden Teilnahmebedingungen nach seinem eigenem Ermessen zu ahnden.

Bei einem Versto├č gegen die geltenden Teilnahmebedingungen kann zuk├╝nftig eine Verwarnung ausgesprochen werden. Sollten im darauffolgenden Jahr wiederum Verst├Â├če festgestellt werden, erfolgt im n├Ąchsten Jahr der Ausschluss von der Teilnahme am Karnevalszug. Au├čerdem beh├Ąlt sich der Veranstalter das Recht vor das Startgeld zu k├╝rzen.

Schwere Verst├Â├če k├Ânnen den direkten Ausschluss f├╝r das kommende Jahr nach sich ziehen und das Streichen des Startgelds.

Gruppen, die aufgrund von Verst├Â├čen eine Verwarnung erhalten haben, m├╝ssen im darauffolgenden Jahr ALLE Teilnehmer namentlich benennen. Die Liste der Teilnehmer ist bei der Informationsveranstaltung mitzubringen. Au├čerdem sind die Teilnahmebedingungen von jedem dieser Teilnehmer zu lesen und auf der R├╝ckseite zu unterschreiben. Sofern diese Unterlagen nicht vorliegen, ist eine Teilnahme nicht m├Âglich.

10. Allgemeine Vorschriften und Sicherheitshinweise
  • Jeder Teilnehmer am Umzug ist zivil- und strafrechtlich f├╝r Fehlverhalten und Unvorsichtigkeiten selbst verantwortlich und haftbar.
  • Der Veranstalter haftet nicht f├╝r Sch├Ąden die ein Teilnehmer, ein Besucher oder ein Dritter erleidet, die durch einen anderen Teilnehmer oder einem Besucher der Kavalkade oder durch einen Dritten verursacht werden.
  • Das Z├╝nden von Bengalos, Rauchbomben, Feuerk├Ârpern, B├Âllern oder sonstigen pyrotechnischen Gegenst├Ąnden und die Benutzung von Konfettikanonen und ├Ąhnlichem sind nicht gestattet.
  • Um Verletzungsgefahr zu vermeiden, ist sicherzustellen, dass die Zugteilnehmer kein Wurfmaterial benutzen, durch das Personen oder Sachen verletzt sowie besch├Ądigt werden. Als Wurfmaterial sind nur S├╝├čwaren, wie z. B. Kamelle, Bonbons, Kaugummis zugelassen.
  • Zugteilnehmer, die andere Zugteilnehmer oder Zuschauer bel├Ąstigen, anp├Âbeln, oder sich in sonstiger Weise anderen gegen├╝ber unzumutbar verhalten, werden unverz├╝glich vom Zug, auch f├╝r die Zukunft, ausgeschlossen.
  • Das Werfen von geschreddertem Papier ist strengstens untersagt.
  • Jeglichen Anweisungen vom Veranstalter, der Polizei und dem Ordnungsamt sind Folge zu leisten.
11. Informationsveranstaltung

Am Freitag vor der Kavalkade findet eine Informationsversammlung betreffend den Ablauf des Umzuges statt.

Die Teilnahme jedes angemeldeten Vereins ist obligatorisch.

Jede teilnehmende Gruppe wird zur gegebenen Zeit nochmals ├╝ber den genaueren Ablauf der Informationsveranstaltung (Uhrzeit, Ort) in Kenntnis gesetzt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch, die vom Veranstalter kostenlos zur Verf├╝gung gestellten, Getr├Ąnke und S├╝├čwaren, sowie das Konfetti an die Teilnehmer verteilt.